Akupunktur nach Boel – moderne Impulse für Körper und Sinne
Die Akupunktur nach Boel ist eine weiterentwickelte Form der klassischen Akupunktur. Entwickelt vom dänischen Therapeuten John Boel, basiert sie auf der gezielten Stimulation sogenannter Regulationspunkte, meist an Händen, Füßen und im Gesicht. Sie vereint traditionelle Prinzipien mit neueren Erkenntnissen aus der Augen- und Schmerztherapie.
Eingesetzt wird sie unter anderem bei:
- Augenerkrankungen (z. B. Makuladegeneration, Retinopathie, Sehstörungen)
- Schmerzsyndromen (z. B. Gelenk-, Rücken- oder Migränebeschwerden)
- neurologischen Problemen oder funktionellen Störungen
Die Methode ist sanft, effektiv und oft auch bei chronischen Beschwerden eine gute Ergänzung zur klassischen Therapie – mit dem Ziel, die Selbstheilung zu aktivieren und die Lebensqualität zu verbessern.

Über den Autor — Marcus Stötzer
Heilpraktiker · Naturheilpraxis Stötzer Wiesbaden
Schwerpunkte: Infusionstherapie, Akupunktur nach Boel, Oxyvenierung, Colon-Hydro-Therapie und Vitalstoffmedizin. Marcus begleitet seine Patienten seit Jahren mit ganzheitlichem Blick auf Körper, Energiebalance und Lebensqualität.
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Häufig gestellte Fragen
Wie unterscheidet sich Akupunktur nach Boel von klassischer Akupunktur?
Die Akupunktur nach Boel — auch Augenakupunktur genannt — wurde vom dänischen Therapeuten John Boel entwickelt. Statt der klassischen TCM-Meridiane werden gezielt Regulationspunkte an Händen, Füßen und Ohren stimuliert. Sie aktiviert die Selbstheilung über das vegetative Nervensystem und wird besonders bei Augenerkrankungen, Schmerzen und chronischen Beschwerden eingesetzt.
Bei welchen Beschwerden hilft Akupunktur nach Boel?
Hauptindikationen sind altersbedingte Makuladegeneration (AMD), Glaukom, Morbus Stargardt, diabetische Retinopathie sowie chronische Schmerzen (Rücken, Gelenke, Migräne), Tinnitus, Hörsturz und Burnout. Auch zur Unterstützung des Lymphsystems und der Durchblutung wird sie geschätzt.
Wie viele Sitzungen sind notwendig?
Ein Grundzyklus umfasst meist 8–10 Sitzungen, idealerweise 2× pro Woche. Anschließend Erhaltungs-Sitzungen alle 4–8 Wochen, je nach Indikation. Bei AMD/Augenerkrankungen ist eine Therapie-Pause von 3 Monaten vor dem nächsten Zyklus üblich.
Tut Akupunktur weh?
Die verwendeten Nadeln sind extrem dünn (0,18–0,25 mm). Beim Einstich spüren die meisten Patienten lediglich einen kurzen Pieks. Während der Behandlung treten oft Wärme- oder Schweregefühle auf, die als angenehm empfunden werden. Die Sitzung selbst dauert 20–30 Minuten in entspannter Liegeposition.
Kann ich nach der Sitzung Auto fahren?
Ja. Manche Patienten fühlen sich nach der Akupunktur leicht müde — wir empfehlen 15 Minuten Ruhe und ausreichend Wasser zu trinken, dann sind Sie wieder voll handlungsfähig.
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