Eine Krebserkrankung stellt Körper und Seele vor große Herausforderungen. Es ist mit Sicherheit eine der schwersten Diagnosen. Die schulmedizinische Behandlung steht dabei im Vordergrund – doch viele Patientinnen und Patienten wünschen sich eine ergänzende, ganzheitliche Unterstützung, um Nebenwirkungen zu lindern, das Immunsystem zu stärken und ihre Lebensqualität zu verbessern.
Die naturheilkundliche Begleittherapie kann dabei helfen:
- den Körper in der Erholungsphase zu unterstützen
- das seelische Gleichgewicht zu stabilisieren
- Entzündungen zu regulieren
- die körpereigene Abwehr zu fördern
Zum Einsatz kommen unter anderem Mikronährstoffe, pflanzliche Präparate, Infusionstherapien, Darmaufbau, Ernährungsberatung und sanfte Verfahren wie Akupunktur oder Entspannungsverfahren – individuell abgestimmt auf die jeweilige Situation.
Wichtig: Naturheilkunde ersetzt keine onkologische Behandlung, kann diese aber sinnvoll begleiten – stets in enger Abstimmung mit behandelnden Ärzt:innen.

Über den Autor — Marcus Stötzer
Heilpraktiker · Naturheilpraxis Stötzer Wiesbaden
Schwerpunkte: Infusionstherapie, Akupunktur nach Boel, Oxyvenierung, Colon-Hydro-Therapie und Vitalstoffmedizin. Marcus begleitet seine Patienten seit Jahren mit ganzheitlichem Blick auf Körper, Energiebalance und Lebensqualität.
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Häufig gestellte Fragen
Kann Naturheilkunde Krebs heilen?
Nein. Wir machen keine alleinige Krebstherapie und behaupten das auch nicht. Wir begleiten ergänzend zur schulmedizinischen Therapie (Operation, Bestrahlung, Chemotherapie, Immuntherapie) — mit dem Ziel, Nebenwirkungen zu reduzieren, das Immunsystem zu stärken, Lebensqualität zu erhalten und die Regeneration zu unterstützen.
Wie hilft Vitamin C hochdosiert bei Krebspatienten?
Hochdosis-Vitamin-C-Infusionen (15–75 g) werden in zahlreichen klinischen Studien an onkologischen Zentren untersucht. Sie können die Verträglichkeit von Chemo- und Bestrahlungstherapien verbessern, die Fatigue reduzieren und das Immunsystem stützen. Wir arbeiten immer in Absprache mit dem behandelnden Onkologen.
Was kann gegen Chemo-Nebenwirkungen helfen?
Akupunktur reduziert nachweislich Übelkeit, Erbrechen und Mundtrockenheit. Polyneuropathie (Kribbeln/Taubheit) reagiert auf Alpha-Liponsäure, Vitamin B-Komplex und Akupunktur. Fatigue und Erschöpfung bessern sich oft durch L-Carnitin, Q10, NAD⁺-Infusionen.
Welche Heilpilze werden eingesetzt?
In der adjuvanten Krebsbegleitung haben sich besonders Reishi, Coriolus (Versicolor), Maitake, Shiitake und Cordyceps bewährt — sie modulieren das Immunsystem (besonders NK-Zellen). Dosierung und Zeitpunkt müssen individuell mit Onkologe und Heilpraktiker abgestimmt werden.
Wann sollte ich kommen?
Idealerweise zu Beginn der schulmedizinischen Therapie — dann können wir das Immunsystem stärken, Mikronährstoffe optimieren und einen Plan für die gesamte Therapiezeit aufbauen. Aber auch nach abgeschlossener Therapie (Rezidiv-Prophylaxe, Regeneration, Lebensqualität) ist die naturheilkundliche Begleitung wertvoll.
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