In meiner Praxis erlebe ich es immer wieder: Eine Patientin Mitte 40 oder Anfang 50 misst eher zufällig ihren Blutdruck und wundert sich über Werte, die früher nie ein Thema waren. Dabei hat sich am Alltag scheinbar nichts geändert. Woran liegt das?
Wechseljahre und Blutdruck hängen zusammen
Mit Beginn der Wechseljahre sinkt der Östrogenspiegel. Östrogen wirkt gefäßerweiternd und unterstützt die Elastizität der Blutgefäße. Lässt diese Wirkung nach, kann der Blutdruck schleichend steigen. Auch Schlafstörungen, anhaltender Stress und eine veränderte Gewichtsverteilung in dieser Lebensphase können ihren Teil dazu beitragen. Viele Frauen bemerken davon zunächst gar nichts, denn erhöhter Blutdruck tut nicht weh.
Was Sie selbst tun können
- Blutdruck regelmäßig messen, am besten morgens in Ruhe und im Sitzen
- Tägliche Bewegung, schon zügiges Spazierengehen tut den Gefäßen gut
- Auf ausreichend Schlaf und bewusste Entspannungsphasen achten
- Salz sparsam einsetzen und auf ein gesundes Gewicht achten
Wann Sie aktiv werden sollten
Dauerhaft erhöhte Werte gehören in ärztliche Abklärung. Zusätzlich lohnt ein Blick auf die Blutwerte: Magnesium, Homocystein, Cholesterine und weitere Marker geben Hinweise darauf, wie es um Herz und Gefäße steht. Genau diese Werte schaue ich mir im Rahmen meines Gesundheits-Check-ups gemeinsam mit Ihnen an. Mehr zum Thema finden Sie auch auf meiner Seite Herz-Kreislauf-System.
Sie haben Fragen oder möchten Ihre Werte in Ruhe besprechen? Vereinbaren Sie gern einen Termin.
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Über den Autor — Marcus Stötzer
Heilpraktiker · Naturheilpraxis Stötzer Wiesbaden
Schwerpunkte: Infusionstherapie, Akupunktur nach Boel, Oxyvenierung, Colon-Hydro-Therapie und Vitalstoffmedizin. Marcus begleitet seine Patienten seit Jahren mit ganzheitlichem Blick auf Körper, Energiebalance und Lebensqualität.
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